Video: Wüstung des Stammlagers VI F (Stalag) in Bocholt

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Deutsche Ecke

Das Kriegsgefangenenmannschaftsstammlager VI F befand sich auf einem heute zum Stadtwald gehörenden Gelände Bocholts. 1935 wurde dort durch das Hilfswerk Nord-West der NSDAP ein Auffanglager für rund 1.000 nach dem Juliputsch aus Österreich geflohene SA-Männer errichtet, die sogenannte „Österreichische Legion“, das zwei ehemalige Legionäre 1940 in einer Dokumentation als „schönes, wenn nicht gar schönstes Lager, was jemals Legionäre bewohnten“, bezeichneten]. Randale der österreichischen SA-Männer war in Bocholt an der Tagesordnung. Durch sie wurde so z. B. das Kolpingdenkmal vor der St.-Georg-Kirche in Bocholt beschädigt und die vielen Bocholt-Besuche von Clemens August Kardinal von Galen aus Münster gestört.

Nach dem Anschluss Österreichs 1938 an das Deutsche Reich, kehrten die Lagerbewohner nach Österreich zurück. Die NSDAP verkaufte die Lagerbauten an die Wehrmacht. Nach Abschluss eines Garnisonsvertrages mit der Stadt Bocholt und Einrichtung eines Schießstandes sollte das Lager für die Unterbringung und Ausbildung kurzfristig dienender Rekruten genutzt werden. Tatsächlich wurde das Lager 1938…

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